Kulturwissenschaften

Archäologische Originalsammlung

Die Institutssammlung von Originalwerken der Skulptur, der Keramik und anderer Gattungen des antiken Kunsthandwerks geht in die Frühgeschichte der Universität Göttingen zurück und ist bis heute wesentliche Ressource der Forschung und Lehre des Archäologischen Instituts.

Ethnologische Sammlung

Die Ethnologische Sammlung der Universität Göttingen ist eine der bedeutendsten Lehr- und Forschungssammlungen im deutschsprachigen Raum. Ihre Anfänge reichen bis in die Zeit der Aufklärung zurück. über zwei Etagen verteilen sich die Regionen Amerika, Asien, Australien, Ozeanien und Afrika.

Gemäldesammlung

Die Kunstsammlung der Göttinger Universität gehört mit 300 Gemälden, 2.500 Zeichnungen, 15.000 Blatt Druckgraphik und 100 Skulpturen auch international zu den großen Sammlungen ihrer Art in universitärem Besitz. Hinzu kommen rund 150 Werke von Videokünstlern aus aller Welt. Die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch Stiftungen des Frankfurter Patriziers Johann Friedrich von Uffenbach und des Gerichtssekretärs Johann Wilhelm Zschorn aus Celle.

Grafische Sammlung

Bereits vermachte der Frankfurter Patrizier Johann Friedrich Armand von Uffenbach (1687 – 1769) der erst ein Jahr später offziell gegründeten Georgia Augusta einen großen Teil seiner Sammlungen, darunter etwa 10.000 Blatt.

Skulpturensammlung

Der Skulpturenbestand der Georgia Augusta lässt sich insgesamt in drei unterschiedliche Bereiche unterteilen. Zum einen beinhaltet er Büsten aus Marmor und Gips, welche die für eine Universitätssammlung typischen bedeutenden Persönlichkeiten der Universitätsgeschichte darstellen.

Musikinstrumentensammlung

Die Musikinstrumentensammlung der Universität Göttingen zählt mit 1.921 Objekten (Stand: 09/ 2011) zu den größten Sammlungen ihrer Art in Deutschland. Ihr Bestand umfasst vorwiegend Musikinstrumente Europas, Afrikas (einschließlich Altägyptens) und Asiens.

Münzkabinett

Wie so viele andere Einrichtungen der Göttinger Universität wurde auch die Münzsammlung durch den 1763 an die Georgia Augusta berufenen Professor und Bibliotheksdirektor Christian Gottlob Heyne begründet und großzügig ausgebaut.

Sammlung Heinz Kirchhoff »Symbole des Weiblichen«

Figürliche Darstellungen von Frauen als Schwangere, Gebärende oder in ihrer Rolle als Mutter finden sich in den verschiedenen Epochen und Kulturen der Erde immer wieder. Naturalistisch, stilisiert, auf Symbole reduziert, geformt aus Ton, Stein oder Holz: Ihre Funktionen und Bedeutungen sind so unterschiedlich wie die Zeiten und Kulturen an sich.

Lehrsammlung für Ur- und Frühgeschichte

Die Sammlung umfasst derzeit etwa 9.300 Positionen, die über einen digitalen Katalog erschlossen sind. Sie bietet einen guten überblick zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas und wird intensiv im Lehrbetrieb des Seminars genutzt.

Besitz der Familie von Schlözer

Bei der Schlözer-Stiftung handelt es sich um Bücher, Handschriften, Noten, Kunstwerke, Möbel und Gebrauchsgegenstände aus dem Besitz der Familie von Schlözer.

Siegelsammlung Paul Arnold Grun

Bei der „Siegelsammlung Paul Arnold Grun“ handelt es sich um vier wohlgeordnete, konservatorisch in gutem Zustand befindliche Kassetten, die jeweils 15 bis 17 Einlegeböden mit vertieften Aufbewahrungsfeldern für bis zu 30 Siegel enthalten.

Sammlung präkolumbianischer Objekte (Nachlass Raddatz)

Im Jahr 2016 erhielt die Universität Göttingen aus dem Nachlass des Agrarwissenschaftlers Erich Carl Raddatz (1924-2010) eine Sammlung von etwa 300 präkolumbianischen Objekten. Dies sind Gegenstände, die aus der Zeit vor der ‚Entdeckung‘ Amerikas durch Christoph Kolumbus stammen, und auf dem Territorium des heutigen Staates Kolumbien aufgefunden wurden.

Sammlung am Seminar für Ägyptologie und Koptologie

Die Sammlung am Göttinger Seminar für Ägyptologie und Koptologie besteht aus ca. 100 originalen Objekten und ist als Lehrsammlung in Gebrauch. Bei den Objekten handelt es sich in erster Linie um Amulette, Skarabäen, Uschebtis und Keramik.

Sammlung der Gipsabgüsse antiker Skulpturen

Das Archäologische Institut der Universität Göttingen verfügt über die älteste universitäre Abguss-Sammlung der Welt. Mit mehr als 2.000 maßgetreuen Reproduktionen antiker Skulpturen aus über 150 Museen zählt sie auch heute noch zu den größten Einrichtungen ihrer Art. Die Exponate entstammen vor allem dem griechischen und römischen Kulturkreis.