Naturkunde

Sammlung von Algenkulturen

Die Sammlung von Algenkulturen der Georg-August-Universität Göttingen (internationales Akronym SAG) ist weltweit eine der größten und ältesten Kulturensammlungen für Mikroalgen und Cyanobakterien. Als biologisches Ressourcenzentrum dient sie weltweit der Wissenschaft, Lehre und Biotechnologie.

Alter Botanischer Garten

Im Johann-Friedrich-Blumenbach-Institut für Zoologie und Anthropologie der Universität Göttingen angesiedelt, beherbergt das Zoologische Museum weit über 100.000 präparierte Tiere in Gläsern, Schachteln und Kästen. Viele davon sind kostbare Schätze.

Der Experimentelle Botanische Garten

Der Neue Botanische Garten ist der experimentelle Versuchsgarten der Universität Göttingen: Wissenschaftliche Forschung, Pflanzenanzucht für die Lehre, Umwelterziehung, Erhaltung bedrohter Arten und Information für die Bevölkerung sollen darin ihren Platz finden.

Forstbotanischer Garten und Pflanzengeographisches Arboretum

Der Forstbotanische Garten in Hann. Münden wurde 1870 unter der Leitung von Gartenmeister ZABEL (1828-1912) eröffnet. Mit dem Garten sollte den Forststudenten Anschauungsmaterial geliefert werden und die Möglichkeit bestehen, Züchtungsarbeiten sowie andere Untersuchungen vornehmen zu können.

Forstzoologische und Wildbiologische Sammlungen

Insekten, Vögel und jagdbare Wildarten sind in den Sammlungen der Abteilung Forstzoologie und Waldschutz zu besichtigen. Die Objekte kommen vor allem aus dem südlichen Niedersachsen. Neben Geweih- und Gehörnpräparaten ist eine umfangreiche historische Sammlung an Greifvögeln, Eulen und Hühnervögeln Wilhelm Georg Glimmanns hervorzuheben.

Geowissenschaftliche Sammlungen

Das Geowissenschaftliche Museum der Universität Göttingen ist eines der wenigen Museen in Niedersachsen mit öffentlich zugänglichen Ausstellungsbereichen zu Themenbereichen aus der Geologie, Mineralogie und Paläontologie.

Universitätsherbarium

Das Herbarium (internationales Akronym GOET) verfügt über 800.000 Herbarbelege von Pflanzen weltweit, wovon mehr als 10.000 Typus-Belge sind. Zu den ältesten Sammlungen gehören heute die von Friedrich Ehrhardt, sowie eine Sammlung von Pflanzen aus der Südsee, welche von Georg Forster gesammelt und der Universität übergeben wurde.

Sammlung des Departments für Nutztierwissenschaften (DNTW)

Lehrsammlung, die Tierskelette, Tierschädel, historische Tiermodelle, Woll- und Fellproben, Glasplattenpositive und Messinstrumente beinhaltet, die teilweise auf Beginn des 20. Jahrhunderts datiert werden können und vornehmlich aus Feldforschung stammen.

Vergleichssammlungen der Palynologie

In der Abteilung für Palynologie und Klimadynamik werden Pollen und Sporen gesammelt, um die Vegetationsgeschichte zu erforschen. Die Sammlung ist eine reine Forschungs- und Lehrsammlung und wird nicht ausgestellt.

Pharmakognostische Sammlung

Die 1836 gegründete Sammlung enthält Heilpflanzen des 19. Jahrhunderts. Viele von ihnen sind in den originalen Gläsern und Schachteln aufbewahrt. Neben pflanzlichen Drogen gibt es einige tierische Präparate wie Moschusdrüsen und Elchklauen. Zu den Besonderheiten gehört ein Stück Rinde des »Hemdenbaumes«, das Alexander von Humboldt in Südamerika gesammelt hat.

Zoologisches Museum

Im Johann-Friedrich-Blumenbach-Institut für Zoologie und Anthropologie der Universität Göttingen angesiedelt, beherbergt das Zoologische Museum weit über 100.000 präparierte Tiere in Gläsern, Schachteln und Kästen. Viele davon sind kostbare Schätze.

Wildtierwissenschaften

Die Wildtierwissenschaften befassen sich mit den Wechselwirkungen zwischen Wildtieren und ihren Lebensräumen in unterschiedlichen Ökosystemen. Der Ursprung der Sammlung geht auf die wildbiologische Forschungs- und Lehrtätigkeit der im Jahr 1868 in Hannoversch Münden gegründeten Forstakademie zurück. Heute zeigt die Sammlung Exponate heimischer und exotischer Wildtiere, wobei der Schwerpunkt auf Geweihen und Hörnern von Säugetieren liegt.

Sammlung Botanischer Nasspräparate

Das Botanische Institut verfügte um 1900 neben Botanischem Garten und Herbarium über ausgedehnte Sammlungen von Nasspräparaten, Hölzern, Sämereien und Früchten. Die Sammlung der Nasspräparate hat sich bis heute erhalten. Analog zu humananatomischen oder zoologischen Präparaten wurden Pflanzen, Pflanzenteile und Früchte durch das Einlegen in alkoholische oder formalinhaltige Lösungen dauerhaft in ihrer vollplastischen Gestalt und – für einen begrenzten Zeitraum – auch ihrer Farbigkeit konserviert.

Paläo-Ethnobotanische Sammlung Willerding

Von 1960 bis 2010 hat der Paläo-Ethnobotaniker Prof. Dr. Ulrich Willerding botanisches Material aus archäologischen Grabungen selbst gesammelt oder zur Bearbeitung zugesandt bekommen.